12. Januar 2015

Trauerperser: im Rausch des Blutbades

ILLUSTRIERTE-ONLINE 11. Januar 2015, 20:31 Uhr
Terroranschläge in Paris

Was wir bisher wissen - und was nicht

Was genau geschah, lässt sich mittlerweile einigermaßen rekonstruieren. Fast stündlich werden neue Fakten bekannt. Doch es bleiben auch viele Rätsel - etwa über die Hintermänner des Anschlags.

Was ist passiert?

In den vergangenen Tagen gab es im Großraum Paris mindestens drei terroristische Anschläge, bei denen insgesamt 17 Menschen ums Leben kamen:

Am Mittwochvormittag gegen 11:30 Uhr überfallen die beiden Brüder Chérif Kouachi, 32, und Said Kouachi, 34, die Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und richten ein Blutbad an.


Genau so hatten wir uns das vorgestellt. Die Meinung ist fertig, und von jedem zu akzeptieren. Nö. Da wir den Trauerpersern der Lügenpresse nunmal keinen Glauben schenken, schon gar nicht jenen der Illustrierten, seien andere Auffassungen in den Ring geworfen.

Terroranschläge

Ach so? Wann waren die denn? Bisher haben wir nichts darüber gehört, daß es in Paris Terroranschläge geben hat. Und dann auch noch drei Stück. Wir reden von Massenmord. Denn auf nichts anderes deutet der bisher bekannte modus operandi hin. Ein sehr zielgericheteter und präzise ausgeführter Massenmord. Genau so, wie es Obama auch macht, nur daß die Mörder ausschließlich Sturmgewehre statt Drohnen im Überfluß hatten.

Was genau geschah, lässt sich mittlerweile einigermaßen rekonstruieren.

An der Stelle wollen wir sehr präzise sein, es läßt sich mittlerweile nicht nur nicht einigermaßen sondern gar nicht rekonstruieren.

Fast stündlich werden neue Fakten bekannt.

Nö, eigentlich nicht. Stand ist immer noch der gleiche wie gestern und vorgestern und vorvorgestern mit Änderungen in Nanopartikelgröße.

Doch es bleiben auch viele Rätsel - etwa über die Hintermänner des Anschlags.

Nö. Warum soll das ein Rätsel sein? Fragst du französischen Geheimdienst und NSA.

...und richten ein Blutbad an.

Schade, daß die Illustrierte die bis hier reichlich unspannende Reportage abricht, denn genau das Detail hätte uns brennend interessiert. Haben die einen Ziegenledersack voller Schweineblut in die Redaktion geschleppt und die Wanne gefüllt?

Die Illustrierte, die uns neue Fakten verspricht, verschweigt an der interessantesten Stelle, wie die das Blutbad angerichtet haben, geht zur Tagesordnung über und schreibt Banalitäten auf.

Um es in Deutsch und im Klartext zu sagen. Nach bisherigen Erkenntnisstand haben diese beiden Ganoven 12 Menschen ermordet. Das ist deutsch, das versteht jeder, da eiert man auch nicht rum, ihr Drecksäcke, Trauerperser und Verbrechensmißbraucher

Ende der Durchsage.