22. November 2014

neues Schimpfwort: Redner bei Montagsdemonstrationen

Corinne Plaga* für die Berliner Zeitung

Der umstrittene [bitte selber eintragen] und Redner bei Montagsdemonstrationen...

Da fiel uns passend ein passabler Anfang für einen Zeitungstext ein.

Der umstrittene Journalist Patrick Gensing und Redner bei der Tagesschau...
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* Seit Mai 2013 ist sie in Berlin, lebt glücklich in Kreuzberg und geht am liebsten auf Konzerte.

der Mauerfall als Spionageaffäre

Die größte deutsch-russische Spionageaffäre seit dem Mauerfall...

Irgendwie hatten wir es all die Jahrzehnte über geahnt, was der anonyme Textspender heute der Illustrierten verkauft. Der Mauerfall war in Wirklichkeit eine Spionageaffäre und nun gibt es endlich wieder eine, die dem ebenbürtig ist. Da der Artikel keinerlei Kennzeichnung hat, gehen wir davon aus, daß es der IM des BND bei der Illustrierten war, der den Text lancierte.

Gehen jetzt die Pizza-Morde los?

Au Backe. Schon wieder Köln. Rollt nach den Dönermorden nun eine Welle an Pizzamorden durch die bunte Republik? Welche migrantischen Bürger wird es diesmal treffen? Und wem werden sie in zehn Jahren die Schuld in die Schuhe schieben?

Soviel zum Thema Dönermorde und wo der Begriff herkommt.

Pizza-Mord am Kölner Hauptbahnhof

terrorverdächtiger Syrien-Heimkehrer

Was ist das? Kann uns da bitte jemand helfen? Die Illustrierte schreibt nur das Schwurbeldeutsch von vek/dpa ab, ohne das mit einem Übersetzungsprogramm in verständliches Deutsch zu übertragen.

21. November 2014

Sinneswandel in den Medien?

Ups, das ist ja ein Ding, das sich Hartmut Wewetzer für den Tagesspiegel ausgedacht hat und das die Zeit plagierte. Nur einen Fehler macht er selber. Im Tagesspiegel lautet die Überschrift

Länger leben dank "Sonnenhormon"

Das widerspricht der eigentlich klugen Erkenntis, die er irgendwo abgeschrieben hat und die er am Beispiel des Vitamin D auch richtig erklärt. Es läßt sich eben nicht belegen, ob man dank Sonnenhormon länger lebt. Vielleicht lebt man ja auch wegen des Bandwurms im Darmtrakt länger.

Das gemeinsame Auftreten, die Korrelation, bedeutet nicht automatisch, dass beide Sachverhalte wie Ursache und Wirkung zusammenhängen. Es kann zum Beispiel sein, dass eine dritte Tatsache ein wichtige Rolle spielt.

Thomas Schmid - der Dummheit großer Dichter

Putins kleine Helfer, so titelt er seinen Blogbeitrag, der wegen des Titels gar nicht erst gelesen wurde. Stattdessen jubiliert es im Merkel-Mißversteher: Ich, ich, ich, ich, ich.

Schmid nennt sich u.a. auch Herausgeber der Welt-Gruppe und nahm in seinen Zwanzigern an der Studentenbewegung in Frankfurt teil. Herrje, hätte er mal lieber studiert, dann wäre er nicht so dumm geblieben.

Die Zeit leakt Putins großen Plan

Acht deutschen Schriftstellern ist der Coup des noch jungen Jahrtausends gelungen. Die für das Leibblatt Gabriels fabulierenden Edelfedern aus der Grimmepreis-Fabrik haben über streng geheime Verbindungen nach Rußland Putins großen Plan stehlen können und stellen diesen exklusiv der Weltöffentlichkeit zur Verfügung. Da sind die bisher veröffentlichten 2000 Powerpointfolien von Edward Snowden ein Scheißdreck gegen.

Putins großer Plan

Geheimdienstoperationen, Zollkriege, Grundstückskäufe, Propaganda und militärische Intervention: Wie Russland von der Ostsee bis zur Adria seine Macht ausbaut


Zwei Dinge haben die Schriftführer leider nicht mitgeteilt. Ob es sich wirklich um Putins Plan handelt, ein Auftragswerk aus dem Willy-Brandt-Haus oder dem Pressereferat der NATO. An der Stelle hält sich das Schriftstellerkollektiv bedeckt.

Und sie haben nicht erklärt, wie die USA und NATO von der Ostsee bis zur Adria ihre Macht ausbauen. Insofern fehlt uns momentan der Vergleichsmaßstab, ob der Russe das darf oder nicht. Wir nehmen mal ganz stark an, der darf das.

Das Beste an der Zeit ist sowieso, daß man damit eine große Menge stinkender Heringe einwickeln kann.

Rechtsextremismus: medial fatal

Was haben sie sich in den ltzten Wochen noch einmal ins Zeug gelegt und aus allen Tintenrohren gefeuert, daß die rchten Hooliganisten kurz vor der Machtübernaheme stünden, Merkel aus der Waschmaschine vertreiben oder wenigstens den Kölner Dom einnehmen, was allemal schlimmer wäre als weibliche Brüste auf dessen Altar. Und nun das. Mangels Masse an vorzeigbaren rechtsextremen wurde den Fußball-Rowdies eine mediale Infusion verabreicht, damit diese als mit überwiegend rechter Gesinnung (Diehl) durch das journalistische Kleinhirn getrieben werden können.

Rechtsextreme Einstellungen gehen deutlich zurück

Genützt hat es gar nichts. Die Verhaltenswächter in den deutschen Medien haben inzwischen Probleme, eine relevante Größe an Rechtsextremismus auszählen zu können. Nicht nur, daß rechtsextreme Einstellungen zurückgehen, wie machen die das eigentlich?, nein, die gehen dummerweise auch noch deutlich zurück, wie Freia Peters den Lesern der Welt verkündet.

Nicht mehr lange, denn irgendwann kommen die Jugendschützer aus der Deckung ihrer Laserdrucker hervor und präsentieren uns jeden Verstoß gegen die deutschen Zensurgesetze, dessen sie im weltweite geöffneten Internet habhaft werden konnten, worunter auch eine alarmierende Zunahme der rechtsextremistischen Inhalte fallen wird. Wir wetten das Jahresgehalt des Zensors.

20. November 2014

FBI schließt Klon- und Gaunerseiten im TOR-Netz

Sie hatten es prominent auf dem Medienradar, die Abschreiber von Pressemitteilungen. Das FBI habe quasi das illegale Tor-Netz niedergerungen, indem es die Seiten für Schniefware beschlagnahmte, auf daß die Welt im Internet fürderhin von den bösen Bytes verschont bleibt und die reale Welt von halluzinatorisch wirkenden Substanzen. Irgendwas ist da schief gelaufen, denn das FBI halluzinierte sich den Erfolg herbei.

Die Experten haben nachgezählt.

Initial reports said 410 sites were seized, then 400 and this number has continued to be revised down until Europol said only some two-dozen sites were seized. Our crawl of just over 9,000 onion sites has found 276 seized onion sites.

Das veranlaßte Chris Mills zu einer Belobigung für den Kampf der FBI-Officer um eine bessere Welt.

On the plus side, however, the FBI’s done a sterling job of cleansing the dark net of fake or scam sites, leaving only legitimate illegal operations running.

Auf der Habenseite hingegen steht, daß das FBI einen knackigen Job zur Bereinigung des dunklen Netzes von Klon- und Gaunerseiten machte, so daß jetzt nur noch die legitimen illegalen Seiten abrufbar sind.

Wer hat es gesagt?

Wir sind ein demokratisches Land. Und seine Bürger haben das Recht, ihre eigene Meinung zu haben und sie auch zu äußern. Sie haben das Recht, in Opposition zur Macht zu sein.

Ersatzfrage für alle jene, die das nicht rausgekriegt haben.

In welchem Land herrschen solch paradiesische Zustände?

reaktionäres Pack

Katholische Kirche darf Wiederverheirateten kündigen

Woche der Intoleranz: Ken Jebsen verhaltensauffällig

Ausgewählte Medien feiern eine ganze Woche lang das Fest der Intoleranz. Da darf ein Tadeusz nicht fehlen, der sich von toleranten Mitbürgern auf den Schlips getreten fühlt, trotz allem gute Mine zum Spiel macht, denn in Tagen der Intoleranz muß er da durch. Er hatte Akif Pirincci zu Gast.

Wir interviewen in dieser Woche Personen, die unsere Toleranz strapazieren. Oder, wie Herr Pirincci, sogar zur Intoleranz auffordern.

Viel interessanter ist jedoch die vom Blockwart Joachim Huber in den Disput hineingeworfene Intoleranz.

Ken Jebsen war mal ein geschätzter Mitarbeiter vom RBB-Radio Fritz. Dann wurde er verhaltensauffällig...

Da haben wir es auch schon schwarz auf weiß, das deutsche Problem. Die Blockwarte sind unter uns.

Zivis im Einsatz für eine saubere Stadt

Das polizeiliche Konzept "Saubere Außenbezirke" gereicht jeder Polizeibehörde zur Ehre. So auch in Berlin, wo sich Zivis darin üben können sollen dürfen, spillrige Asiaten fürchterlich zu erschrecken. Rauchfrei in das nächste Jahr, das ist der Auftrag, den Staatsdiener mit unseren Steurgeldern abarbeiten, indem sie mobilen Zigarettenhändlern die Sore abnehmen, ohne als Diener des Staats- und Volkswohls gekennzeichnet zu sein. Weste oder Armbinde ist Fehlanzeige, wenn Beamte im Nebel des blauen Dunstes stochern.

Es war schon zappenduster, die Bürgersteige fast hochgeklappt, nur noch ein paar Restbürger unterwegs, die nicht wissen, daß am Stadtrand früher Einschluß ist als am Zoo, es war also gruselig an diesem S-Bahnhof, an dem die Polizisten ihren Heldenmut an einem Spargelrocker auslebten.

Ein Hüne von 1,90 oder so und mit den Ausmaßen eines Bud Spencer hatte sich über dem Erdwurm aufgebaut, so daß dieser vor Angst zitternd auf dem kalten Beton einen Heldentod starb, derweil weitere Zivis etliche Versteckmöglichkeiten ausloteten, in denen die LKW-Ladungen an Zigaretten deponiert waren. Zu erkennen waren sie letztlich daran, daß einer von ihnen mit gefrustetem Gesicht ständig mit der Handschelle klimperte, weil er nichts fand.

Tja, mit solchen Kinkerlitzchen vertrödeln also deutsche Staatsdiener ihre Arbeitszeit. Hochgerechnet ist da garantiert ein Manntag an Polizeiarbeit draufgegangen, bedenkt man, daß er Vorgang beweissicher erfaßt und als Akte 0815 abgelegt werden muß, da sie nur den Umfang einer Stange sicherstellen konnten.

Aber, für den kurzen Augenblick von einigen Sekunden, wäre man fast zu glauben geneigt gewesen, sie kümmern sich.

Bei näherer Betrachtung des Ereignisse schlich sich jedoch die Frage an die vorderen Stirnlappen, worum sie sich kümmern?

Nun ja, vielleicht waren die auch vom Zollfahndungsdienst, oder Polizeianwärter in Ausbildung, die am lebenden Objekt trainieren sollten. Da wüßte der Polizeireporter des Blogs allerdings bessere Gelegenheiten.

19. November 2014

NSU: Jörg Diehl im Anus des Freundes



Jörg Diehl, Schriftsteller bei einer deutschen Illustrierten, liest seinen Freunden jeden Wunsch von den Augen ab. Da bedarf es nicht vieler Worte. Die Elogen schreiben sich von alleine. Manchmal aber wäre es besser, eine Gespräch unter Männern zu führen, da es die stoffliche Materie erfordert. Das ist ist bei sehr komplexen und komplizierten Sachverhalten der bessere Weg.

Nun, derlei Wege gibt es noch andere, um einen Einblick in die Gedankenwelt des Gegenübers zu bekommen. Eine anderer Weg wäre z.B. der über den Anus und Darmtrakt. Von der Stofflichkeit her macht es oftmals keinen Unterschied, ob man das Hirn im direkten Richten aufbohrt und untersucht, oder den Weg über den Hintereingang sucht, weil der einem geschmeidiger erscheint. Entscheidend ist, was hinten raus kommt, wie ein großer Deutscher mal merksatzte.

Herr Diehl wurde von der Polizei-Illustrierten beauflagt, lobende Worte zum Abgang eines Herrn Ziercke aus dem Polizeidienst zu finden. Die Presseabteilung des BKA hatte ein paar Vorschläge unterbreitet, die kritiklos und wortgleich übernommen und mit Überflüssigem versülzt wurden.

SPIEGEL-ONLINE 19. November 2014, 08:13 Uhr
BKA-Präsident Ziercke

Abgang des Chefermittlers

Nach zehn Jahren geht Deutschlands erster Detektiv Jörg Ziercke in den Ruhestand. Sein Ruf ist nahezu untadelig - nur die Edathy-Affäre hängt ihm nach.


Was stimmt hier nicht? Das wäre die erste Frage die wir uns stellen müssen, denn alleine in dem von uns zitierten Anreißer sind wenigstens vier Lügen untergebracht.

Wir zeigen sie kurz auf, eine umfängliche Analyse sei den Lesern dieses posts selber vorbehalten.

1. Es handelt sich nicht um einen Abgang sondern die planmäßig verspätete Abschiebung in den Ruhestand. Einen Abgang hätte er wesentlich früher verdient gehabt.

2. Ziercke ist auch kein Chefermittler, sondern wenn, Chefverhinderer von Ermittlungen. Der weiß gar nicht, was ermitteln ist. Das nur nebenbei.

3. Ziercke war und ist nie Deutschlands erster Detektiv gewesen, denn diese gibt es nur im Kriminalroman oder bei der Versicherung, nicht jedoch bei der Polizei. Angenommen, Ziercke wäre einer gewesen, dann der, der von den Kollegen am Tatort beauflagt worden wäre, das Pausenbrot zu organisieren und zu bewachen, damit er nicht ständig die Ermittlungen stört.

4. Sein Ruf ist nicht nur nicht nahezu untadelig, der ist schlichtweg ruiniert, da es sich bei Ziercke aus polizeilicher Sicht um einen Versager handelt. In politischer Hinsicht hingegen hat er genau das gemacht, was von ihm erwartet wurde. Auch das ist aber mehr schmutzig denn untadelig.

5. Nein, die Edathy-Affäre hängt ihm überhaupt nicht nach, das ist eine Nebelkerze. Die Verantwortlichen Vertuscher der Edathy-Affäre wurden als Steinmeier, Gabriel und Oppermann identifiziert, denn die sind es, die in die Kinderporno-Affäre der SPD-Führung die Verantwortung tragen.

6. Unterschlagen wird die kriminelle Rolle des Ziercke zur Verhinderung der Aufklärung von Straftaten zum Nachteil von Michelle Kiesewetter und Martin Arnold, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, sowie der Fluchthilfe für Verbrecher, die im Auftrag staatlicher Organe handelten, die Erteilung von Aussageverboten für Spitzel des BKA u.w.m.. Sein persönlicher Anteil, soweit er der Öffentlichkeit bekannt ist, kann auf wenigstens die folgenden Sachverhalte bezogen werden.

Ziercke hat die Öffentlichkeit über die Obduktionsergebnisse im Fall Böhnhardt / Mundlos belogen.

Ziercke hat die Öffentlichkeit über die forensische Begutachtung eine Pistole Ceska als Mordwaffe belogen.

Ziercke hat die Abgeordneten des Parlamentarischen Kontrollgremiums am 29.11.2011 über angebliche Zusammenhänge im Falle "NSU" getäuscht.

Alleine die drei genannten gereichen der Illustrierten gewöhnlich für einen knackigen Online-Pranger. Warum bei Ziercke eine Ausnahme gemacht wird, ist uns verständlich, denn Herr Diehl hat bereits eine Stunde nach dem Abschrieb der Textbausteine des BKA seine nächste umfängliche Gesellschaftsanalyse nach Vorgaben der Polizei abgeschrieben. Diesmal hat er die Pressemitteilung Kölner Polizisten unmaßgeblich umgedichtet.

Gleich dreimal schafft es die Begrifflichkeit "rechte Hooligans" in das Plagiat. Da weiß man, wo das Scheißhauspapier herkommt, mit dem sich bei der Illustrierten der Arsch abgewischt wird.

SPIEGEL-ONLINE 19. November 2014, 09:58 Uhr
Polizei bei Kölner Hooligan-Krawall

Überrumpelt, überfordert, unterlegen

... die größtenteils rechten Hooligans ...
... Kundgebung rechter Hooligans in Größe und Gefährlichkeit richtig eingeschätzt ...
... Deren Ziel soll sein, ein bundesweites Vorgehen gegen die rechten Hooligans zu ermöglichen.


Wenigstens dem letzten Teil muß man zustimmen, den allerdings in größeren Zusammenhang stellen. Es geht um die weitere Beschneidung des verfassungsmäßig garantierten Rechtes auf Versammlungsfreiheit nach Maßgabe der Politik. Ob rechts oder links oder mittig, das wird sich zeigen. Fürderhin sind nur noch Ansammlungen von Jubelperseren erwünscht und gestattet.

Nun, das ganze Konstrukt über die Gefährlichkeit der Hooliganisten, so heißen die korrekt, scheitert an einem kleinlichem Detail. Wie weist man nach, daß die wirklich rechts sind, auch noch überwiegend, wenn es dazu bisher keinen einzigen Beleg gibt? Bisher gibt es nur Belege, daß der Mordanschlag in Hannover von "linken Autonomen" verübt wurde, die Randale in Hannover von "Linken" verübt wurde und die Polizei in Köln beide Augen zudrückte als auch den Knüppel im Sack ließ, als "linke Gegendemonstranten" die Hools provozierten. Auf welche solide Quelle gründet sich also die Bahauptung von überwiegend rechten Hooligans (Diehl)?

NSU: Frank Jansen - das stille Megaphon der GBA

Frank Jansen ist in den vergangenen drei Jahren nicht gerdade durch Kompetenz in der berichterstattung über den NSU aufgefallen. Wenn er den staatlichen Anklägern aufgefallen ist, dann durch einen unerschütterlichen Klassenstandpunkt, seine feste Burg, in der er sich eingemauert hat, um seine kleinen spitzen Pfeile auf das dumme deutsche Leservolk abzuschießen, speziell jene, die ab und zu den Tagesspiegel aufschlagen.

Frank Jansen, das nur zur Information, das ist jener deutsche Journalist, der den staatliche bestellten Ankläger im wichtigsten Theaterschauspiel der Moderne zum Horst gemacht hatte. Die Anspielung auf die Hiomosecualität hat sich wohl bei Jansen dermaßen tief ins Hirn vergraben, daß sie automatisch abgerufen wird, wenn von Diemer die Rede ist. Soviel Fairness dem Herbert gegenüber muß sein, um die literarische Qualität dieses Möchtegern-Grimme-Anwärters einzuschätzen.

...lässt der Vorsitzende Richter Manfred Götzl vier Versionen des Bekennervideos des NSU zeigen.



Oha. Auf einmal haben wir es nicht mehr mit nur einem Bekennervideo zu tun, sondern derer vier in verschiedenen Versionierungen. Sind das vielleicht jene Scheiben, auf denen jemand mit Marker handschriftlich notiert hat, daß der NSU Müll ist? Oder greift man hier Erkenntnisse vom Arbeitskreis NSU auf und relativiert die eh haltlosen Behauptungen zu dieser DVD. Man ist flexibel seitens der Anklage und des Gerichts, wenn ihre auf Lügen aufgebaute Klageschrift pulverisiert wird. dann beschäftigt man sich halt mit steinalten Vorgängervideos, 4 Versionen.

Da sind mehrere der von den NSU-Killern Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossenen und dann noch fotografierten Türken zu sehen...

Herr Jansen? Welche Türken haben denn Böhnhardt und Mundlos erschossen, und welche dann auch noch fotografiert? Wieso benennen sie nicht die bei Gericht vorgelegten Beweise, sondern behaupten nur, es sei so gewesen?

Auch wenn die Taten des NSU seit drei Jahren bekannt sind...

Achso? Hat unsere Blog-Redaktion irgendwas verpaßt? Welche Taten sind denn das, die da seit drei Jahren bekannt sind? Wir erheischen dringend Aufklärung.

Bundesweit verschickt wurden nur, mutmaßlich von Beate Zschäpe...

Können sie uns etwas ausführlicher erläutern, worauf sich diese Mutmaßung stützt. Dem Geheimdienstchef des Blogs liegen plausibel klingende Aussagen vor, die behaupte, daß mutmaßlich ein gewisser Herr J., vom Beruf Propagandist und notorischer Lügner, diese DVDs im Auftrag des BKA bei Leipzig in einen Briefkasten warf.

Soviel sie vorab verraten. Bei den bei Leipzig auf den Weg gebrachten Scheiben handelte es sich um sogenannte Teaser, Anfixer, also Material für süchtige Journalisten, mit einer Lauflänge von sagen wir mal 90 Sekunden. Ungefähr. Der Deal zwischen BKA/BfV auf der einen und apabiz und Spiegel auf der anderen Seite, lief über eine ganz andere Schiene, nicht auf dem Postweg, sondern auf dem kleinen Dienstweg ab.

So, Herrr Jansen, nun noch eine Frage, die sie selbst dann nicht zu lösen imstande sind, wenn sie hundert Jahre alt werden,. da es ihnen hierzu an ensprechender hirnmasse mangelt. Wieso war das BKA so zügig bestrebt, alle freilaufenden DVDs ganz schnell wieder einzufangen, die von Apabiz und Spiegel mal ausgenommen? Wieso wurde genau diese Scheibe nie beschlagnahmt und forensisch untersucht?

Sollte Bedarf bestehen, können wir Herrn Jansen ein paar Informationen über den Werdegang als auch den Vertriebsweg der DVDs zukommen lassen. Wir haben nur gerade die Kontaktdaten zum Polizeifilmstudio verlegt. Insofern muß sich der Tagesspiegel gedulden, bis die brandheißen Informationen auf dem Postweg in der Redaktion aufschlagen. Äh, einschlagen wie ein Bombe, weil der Jansen sogar eine schlechter Märchenerzähler ist. Der plappert nämlich artig das nach, was ihm sein Führungsoffizier vorbetet.

Der anschließende Satz, daß es die Bundesanwaltschaft ist, die dies der Zschäpe vorwirft, zählt nicht als Begründung für ihre Mutmaßung, Herr Jansen, da die Bundesanwaltschaft inzwischen auch über die stichhaltige Vermutung Bescheid weiß, daß sich Frau Zschäpe am 5.11 und 6.11. auf einer Irrfahrt zwischen Leipzig, Bremen, vor allem aber der unbedeutenden Kleinstadt Peine, aufgehalten hat, um ein für sie großes seelisches Problem absacken zu lassen und Entlastung von der Qual zu finden.

Es wäre so einfach, Herr Jansen. Bewegen sie ihren Arsch ins Giftzimmer beim Tagesspiegel und studieren sie die Akten. Aber sie fauler Sack verdienen lieber mit Heißluftballons und damit anstrengungsfrei ihr Geld.

Hier noch ein dringendes Hilfeersuchen an die Öffentlichkeit. Wir suchen Bürger des Landes, die bezeugen können täten würden, daß Frank Jansen mutmaßlich strohdoof ist, aber trotzdem den richtigen Klassenstandpunkt vertritt.
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Sinnähnliche Bemerkungen gelten der hirnfrei durchs Leben schreibenden A. Ramelsberger, die eine der seltenen Schriftgelehrten ist, die ausschließlich Fakten vom Gericht referiert, keine Gerüchte. Nur nimmt sie es mit den Fakten nicht ganz so genau. Sie informiert das lesende Bayernvolk falsch, wenn sie unkritisch Lügen verbreitet, daß im Mordfall Kiesewetter / Mordversuch Arnold eine Bruni involviert war. Frau A.R. ficht das nicht an. Sie schreibt es trotzdem auf. Mit genügend Faktenkenntnis statt Stroh im Hirn hätte sie zum großen Wiedergutmachungsreferat ausholen können. Hat sie aber nicht. Sie hat's verpennt. Mangels Faktenwissen.

Die Anwältin Antonia von der Behrens gab zu bedenken, ein Neonazi aus Dortmund habe der Polizei von sich aus gesagt, er wisse, wo die Tatwaffe der Marke Bruni herkomme, die im Fall der Polizistin Michelle Kiesewetter eingesetzt worden war.

Frau Ramelsberger, warum erwähnen sie eigentlich nur drei Morde in ihrem Artikel? So geht man nicht mit den Opfern um. Es waren derer 10.

18. November 2014

Muselmänner sind doch doof

SPIEGEL ONLINE 18. November 2014, 16:53 Uhr
Weltgeschichte

Erdogan besteht auf Amerika-Entdeckung durch Muslime

Illustrierte: Merkel täuscht die Deutschen

Merkel täuscht die Deutschen

Wir meißeln es hier gleich in Stein, in diesem kleinen Ehrenhain, daß es eine deutsche Illustrierte gibt, die der Lügengeschichten von Merkel überdrüssig ist und dies in großen Lettern mitteilt. Nun muß das nur noch auf den Titel des nächsten Heftes, dann tun wir Buße.

Merkel täuscht die Deutschen

Gauck: Was stimmt hier nicht?

Gauck in Prag irrtümlicherweise mit Ei attackiert

Terror-Propaganda statt Pornos

Wie immer, wenn es um skurrile oder liebenswerte Schrullen der Menschheit geht, sind sich die Engländer nicht zu schade und schreiten Seit an Seit mit Cameron bei den großen Dummheiten der Gegenwart voran. Statt Pornographie wird zukünftig Terror-Propaganda auf den heimischen Monitore verklappt, wie Heise berichtet.

Britischer Pornofilter wird um Terror-Propaganda erweitert

17. November 2014

NSU: Mord auf Bestellung

Wir haben unsere Kriminalkommissarin, gespielt von Veronica Ferres, seit längerem vernachlässigt. Die hat zu tun, ist beim Drehbuchstudium für den großen Degeto-Zweiteiler, der die ganze Familie zum Weihnachtsfest an die Glotze binden wird, so spannend ist der. Sie soll den Mord an einer Polizistin aufklären, wurde allerdings von vielen Überraschungen und Widrigkeiten in ihrem Ermittlerdrang gebremst. Hin und wieder müssen wir dem Plot einen Spannungsbogen hinzufügen, nachdem wir den Böllervorrat eines Jahres verbraucht haben und als Tierfreund aufgetreten sind.

Sie sitzt mit ihren Jungs, ja so sagt sie immer, ihre Jungs, denn sie ist die heimliche Chefin der Runde... Sie sitzt mit ihren Jungs bei der freitäglichen Schwafelrunde. Das Wochenende naht, und der Kaffe ist meist schon kalt.

„Es führt kein Weg zu neuen Ermittlungen. Der Chef hat mir eben noch einmal ein Schreiben aus dem Innenministerium zur Kenntnis gegeben, in dem sich darauf berufen wird, daß die Generalbundesanwaltschaft den Fall als gelöst ansieht und deswegen ein Prozeß bei einem Gericht anhängig ist.“

„Das glaubst du doch selber nicht, daß der Fall gelöst ist. Das ist doch schnickenfittisch, was dieser Fettarsch aus dem Mysterium da aufgeschrieben hat.“

„Mir mußt du das nicht erklären. Ich weiß selber, daß das grober Unfug ist, was sich der Ministeriale ausgedacht hat. Die wollen den Mord nicht gelöst wissen und setzten alles daran, daß das auch so bleibt. Sie wissen zu genau, daß ihnen ihr ganzer scheiß Laden um die Ohren fliegt, wenn der Mord aufgeklärt wird. Wir könnten mit den Tatverdächtigen und Auftraggebern am Schlafittchen vor dem Zimmer des Innenministers stehen und ihm die schriftlichen Geständnisse vor seine Lesebrille halten, der würde trotzdem mauern und uns mit Schimpf und Schande davon jagen. Er wird nicht dulden, daß wir ihm sein schönes Spielzeug kaputt machen.“

„Das bedeutet, die deckeln einen Justizskandal und verurteilen die Nazis für etwas, was sie gar nicht getan haben. Das mag ja durchaus richtig sein. Nazis sind doof. Alleine dafür gehören sie verurteilt. Das heißt aber noch lange nicht, daß sie auch Mörder sind. Das ist dann schon eine andere Hausnummer. Sag mal Chefin, hast du eigentlich alle Akten gelesen?“

„Alle nicht. Wieso?“

„Wie viele Nazispuren haben wir eigentlich in den letzten Jahren abgearbeitet und in den Akten archiviert?“

„Nach meinem Kenntnisstand keine. Genau das ist ja das Problem, daß diese Hanseln das immer mißverstehen. Es gab keine Spur zu Nazis heißt, daß es die Nazis nicht waren. Sonst hätten wir sie ja eingefangen. Egal, wir dürfen nicht ermitteln, das wollte ich nochmal zur Kenntnis aller mitgeteilt haben. Ich hoffe, ihr habt das auch verstanden.“

„Klar, Chefin. Und was ist mit Aktenstaubmilben jagen?“

„Akten umschichten und von Staub befreien ist nicht verboten.“

„Und was ist mit Geschichten erzählen?“

„Was für Geschichten?“

„Heute ist Freitag, schon vergessen? Heute ist unsere Spinnerstunde.“

„Dann spinn mal. Heute bist du dran.“
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Polizeioberkommissar Gutwächter hing in den Hanteln und hatte noch drei oder vier Heber, als ihm der Bizeps gequetscht wurde. Mit einem Scheppern schlug die Hantel in der Halterung auf, so daß drei Augenpaare mit bösartiger Absicht seinen Trainingsplatz musterten.

„Hast du ein Problem?“

„Ich nicht, aber dein Chef.“

„Mein Chef hat keine Probleme, der verschafft dir höchstens welche, wenn du dich nicht gleich verpißt.“

„Ruhig, Junge, werde erst mal erwachsen. Dein Chef hat ein Problem. Du richtest ihm aus, daß er sich binnen 48 Stunden hier zum Training einfinden soll. Mein Boß will mit ihm reden. Das ist alles. Verstanden?“

„Wenn dein Boß mit meinem Chef reden will, dann soll er ihn anrufen.“

„Du hast mich nicht verstanden. Du richtest ihm aus, er soll wieder mal trainieren, er hat seinen Körper in letzter Zeit vernachlässigt. Sollte er nicht binnen der nächsten zwei Tage hier aufschlagen, dann gibt es Streß, meint mein Boß. Also scher dich in die Unterkunft und bestell deinem Chef die schönen Grüße.“

Etliche Stunden später schlug der Chef mit zwei Polizisten im Schlepptau in der Trainingshalle auf. Erst nach einer Stunde kam ein Mittdreißiger an seine Station geschlendert.

„Und? Läuft alles, oder brauchen sie ein paar Gerätetipps?“

„Hier läuft alles. Wieso?“

„Wie heißt die Zugschlampe?“

„Ich kenne keine Zugschlampe.“

„Schick mal deine beiden Jungs in den Feierabend. Die haben lange genug gedient.“

Ein kurzes Kopfnicken und die Leibwächter zogen von dannen. Zehn Minuten später waren sie nur noch zu viert. Der Bulle und drei Muskelprotze.

„Du hörst mir jetzt gut zu. Und beantwortest meine Fragen. Wie heißt die Zugschlampe?“

„Ich kenne immer noch keine.“

„Mein Boß versteht keinen Spaß, verstehst du? Der ist zarten Gemüts und schnell verletzlich. Ihr habt ihm seine Geschäftsgrundlage zerstört. Das nimmt er übel. Sehr übel. Es ist nicht so einfach, sich einen neuen Markt aufzubauen.“

„Ich habe niemandem die Geschäftsgrundlage zerstört.“

„Doch, das hast du. Du hast seine Diskothek gestürmt, hast seine Ware beschlagnahmt, das Bargeld gestohlen, die sündhaft teuren Mädchen verjagt und sein Herz gebrochen. Du hast ihm deine Zugschlampe auf den Pelz gehetzt. Sie war eine Verräterin. Wie hieß die Nutte, die die Hintertür aufgemacht hat? Mehr will mein Boß gar nicht wissen.

„Ich weiß von keiner Diskothek mit Hintertüren, die ich plattgemacht haben soll.“

„Du hörst mir jetzt einfach mal zu. Mein Boß ist in seiner Seele tief verletzt worden. Die Schnecke hat ihm schöne Augen gemacht. Sie hat seinen Edelwodka getrunken. Und sie hat dem SEK die Tür geöffnet. So etwas schmerzt. Mein Boß meint, er weiß noch nicht so recht, wie man das wieder gut macht. Er meint, wir sollten uns mal die Verträge der Polizisten hier im Fitneßstudio anschauen, da steht ja meistens drin, wo die wohnen. Vielleicht besucht man die mal der Reihe nach zu Hause und führt ein paar beschauliche Gespräche. Das würde aber den guten Ruf des Oberbullen ruinieren, meint mein Boß. Wir brauchen den noch, wegen seiner Connections. Er hat auch schicke Videos und rattenscharfe Fotos, sagt der Boß, auf denen dieser Oberbulle bei einer nicht genehmigten Nebentätigkeit zu erkennen ist. Oder die ist genehmigt, dann ist das alles noch viel schlimmer.

Der Deal ist einfach. Eine neue Diskothek mit Gebietsschutz, und wie heißt die Zugschlampe. Alles andere ist unsere Sorge, und der Friedensvertrag, der vor drei Jahren ausgehandelt wurde, bleibt in Kraft. Oder aber es finden Hausbesuche mit Filmvorführung und DIA-Show statt.

Also, Oberbulle, du bist Geschäftsmann, mein Boß ist Geschäftsmann. Verträge werden eingehalten. Wenn es dir und deinen Chefs nicht paßt, dann sag Bescheid. Dann gibt es Krieg.“

„Ich kann so etwas nicht alleine entscheiden. Das sollte dein Boß wissen.“

Der Mann tätschelte dem Bullen die Wange.

„Schlaf eine Nacht drüber und komm morgen wieder. Mein Boß hat es nicht eilig. Aber überlege dir genau, was du tun willst.“

Einen Tag später wußte der Boß, wie die Zugschlampe hieß.